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Desensibilisierung

Spezifische Immuntherapie bei Allergien: Die Desensibilisierung setzt an der Ursache an und kann allergische Beschwerden langfristig lindern.

Kassenleistung
Arzt misst den Blutdruck eines Patienten

Heuschnupfen, tränende Augen oder allergisches Asthma: Wer an einer Allergie leidet, kennt die Einschränkungen im Alltag. Medikamente wie Antihistaminika lindern die Symptome, setzen aber nicht an der Ursache an. Hier kommt die Desensibilisierung ins Spiel – auch spezifische Immuntherapie oder Hyposensibilisierung genannt. Sie ist die einzige Behandlungsform, die gezielt die Reaktion des Immunsystems auf den Allergieauslöser verändern kann.

Wie funktioniert die Desensibilisierung?

Dem Körper wird der Allergieauslöser – etwa Gräser- oder Baumpollen oder Hausstaubmilben – regelmäßig in genau dosierten Mengen zugeführt. Das Immunsystem soll sich so nach und nach an den Stoff gewöhnen und weniger stark darauf reagieren. Die Behandlung erfolgt entweder als Injektion unter die Haut oder als Tablette bzw. Tropfen unter die Zunge. Sie ist auf mehrere Jahre angelegt, üblicherweise auf etwa drei Jahre.

Ablauf bei uns

Voraussetzung ist eine gesicherte Diagnose. Blutuntersuchungen auf Allergien führen wir über unsere Laboruntersuchungen durch; die Therapieentscheidung wird häufig gemeinsam mit einer Allergologin oder einem Allergologen getroffen. Die Injektionen erhalten Sie bei uns in der Ordination in Wien Floridsdorf. Nach jeder Spritze bleiben Sie zur Sicherheit etwa 30 Minuten unter Beobachtung, da in seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten können. Am Behandlungstag sollten Sie auf intensiven Sport, Sauna und Alkohol verzichten.

Bei allergischem Asthma kann ergänzend eine Spirometrie sinnvoll sein, um die Lungenfunktion im Blick zu behalten. Ob die Kosten übernommen werden, klären wir gerne vorab mit Ihnen.

Unser Angebot im Detail

  • Für wen geeignet

    Für Menschen mit nachgewiesener Allergie, etwa gegen Pollen oder Hausstaubmilben, deren Beschwerden trotz Medikamenten belasten.

  • Injektion oder Tabletten/Tropfen

    Die Behandlung erfolgt als Spritze unter die Haut oder als Präparat unter die Zunge – wir besprechen, welche Form für Sie passt.

  • Dauer der Behandlung

    Eine Desensibilisierung ist auf mehrere Jahre angelegt, meist auf etwa drei Jahre.

  • Sicherheit

    Nach jeder Injektion bleiben Sie etwa 30 Minuten zur Beobachtung in der Ordination.

  • Richtiger Zeitpunkt

    Bei Pollenallergien beginnt die Behandlung häufig außerhalb der Pollensaison – sprechen Sie uns rechtzeitig an.

FAQ

Häufige Fragen zu Desensibilisierung

Wann sollte ich mit der Desensibilisierung beginnen?

Bei Pollenallergien startet die Behandlung meist außerhalb der Pollensaison, häufig im Herbst oder Winter. Sprechen Sie uns daher am besten rechtzeitig an.

Hat die Desensibilisierung Nebenwirkungen?

Häufig treten leichte Reaktionen wie Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle auf. Schwere allergische Reaktionen sind selten – deshalb bleiben Sie nach jeder Injektion etwa 30 Minuten zur Beobachtung bei uns.

Wir sind für Sie da

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